SG Langenthal/Huttwil – Handball Emme 13:16 (3:8)

Das letzte Meisterschaftsspiel durfte die SG Langenthal/Huttwil in der heimischen Halle in Schwarzenbach absolvieren. Die gegnerische Mannschaft war Emme. Das letzte Spiel ging um den Kampf des 5. Platzes in der Rangliste, die beiden Mannschaften waren punktegleich, wobei Emme das bessere Torverhältnis genoss. Die Voraussetzung war also klar. Die Emmentalerinnen wollten sicherlich von der Vorrunde noch eine Rechnung begleichen, da sie SG Langenthal/Huttwil das Spiel im Dezember knapp für sich entschied.

Die Anspannung war demnach sehr hoch, die Freude noch ein letztes Mal auf dem Spielfeld zu stehen jedoch grösser. Leider mussten die Oberaargauerinnen im letzten Spiel auf ihre Torhüterin Alexandra Brendel verzichten, da sie eine Knieverletzung vom letzten Spiel noch nicht vollständig auskurieren konnte. Die SG durfte aber erneut auf die Zusammenarbeit mit dem Damen 1 zählen, Selina Lappert übernahm den wichtigen Posten im Rücken der Spielerinnen. Vielen dank an dieser Stelle an Selina!

Die erste Halbzeit verlief leider nicht so erfreulich wie noch eine Woche zuvor in Visp. Obwohl in der Verteidigung eine angemessene Leistung erbracht wurde, harzte das Spiel umso mehr im Angriff. Fehlpässe und erfolglose Abschlüsse dominierten bei dem Heimteam. Die nötige Konzentration auf den Spielfluss konnte nicht erbracht werden. So war es für die Emmentalerinnen keine grosse Herausforderung sich mit einem angenehmen Vorsprung von fünf Toren abzusetzen, da die Huttwilerinnen nur drei Tore in den ersten dreissig Minuten erringen konnten.

Die Pause schien notwendig um den nötigen Kampfgeist zu wecken. Der Start in die zweite Halbzeit glich schon eher einem Kampf um den 5. Platz. Der SG gelang das Zusammenspiel wieder besser und der Wille auf Torabschlüsse war ebenfalls zu spüren. Wie schon bei anderen Begegnungen mit Emme wurde das Spiel körperlich wie auch emotional intensiver. Nach einer zwanzig minütigen Aufholjagd welche der SG nicht schlecht gelang, fehlte jedoch dann das nötige Durchhaltevermögen und ein quäntchen Glück. Deshalb muss sich die Spielgemeinschaft Langenthal/Huttwil für die Saison 16/17 nun mit dem 6. Rang zufrieden geben.

Zum Schluss möchte sich die SG ganz herzlich für die Unterstützung von Sandra Schmitz, Melanie Egger und Selina Lappert bedanken.

 

Telegramm:

SG Langenthal/Huttwil – Handball Emme 13:16 (3:8)

Strafen:

SG Langenthal/Huttwil: 1x 2 Minuten-Strafe

SG Langenthal/Huttwil: Ischi Marlène, Müller Barbara (1), Reist Claudia (3/1), Rothenbühler Miriam (1), Schmid Susanne (1), Schreier Nicola (3), Sommer Patricia (1), Gaensslen Vera, Nyffeler Stefanie (3/1)

Abwesend: Stauffer Christine (verletzt), Minder Isabel (verletzt), Eiholzer Jasmin Müller Caroline, Alexandra Brendel (verletzt)

Verfasserin: Claudia Reist

SG Visp/Visperterminen – SG Langenthal/Huttwil 25:12 (9:8)

Für das letzte Auswärtsspiel der laufenden Saison reisten die Oberaargauerinnen am 1. April mit dem Zug ins schöne Wallis um das Rückspiel gegen die Tabellenleader Visp zu spielen.

Leider musste die SG auch an diesem Tag mit einem reduzierten Kader gegen die Walliserinnen antreten, ebenso konnte Coach Veltman nicht anwesend sein.

Nicht destotrotz starteten die Gäste mit vollem Elan in die Partie. Dieser Elan war für die Visperinnen deutlich zu spüren. Die SG Langenthal/Huttwil konnte an den letzten Spielen anknüpfen und zeigte ein selbstbewusstes, konzentriertes Spiel. Der Spielstand war zwar knapp, jedoch zu Gunsten der Gäste, in den ersten zwanzig Minuten. Dass die Gastgeberinnen mit ihrer Leistung nicht zufrieden sind, war zu erwarten. Das Spiel wurde gegen Halbzeitende rauer und die Walliserinnen konnten ihre Führung sichern.

Die zweite Hälfte des Spiels baute auf dem Ende der ersten auf. Die Visperinnen packten zu und die SG Langenthal/Huttwil hatte damit ihre Mühe. Zudem wurde der Ball zu oft in die Hände der Gegnerinnen gespielt, welche diese Geste dankend annahmen. Bald schon zeigte Visp das Spiel, welches man von ihnen kennt. Zudem kamen die Gäste auch konditionell mit den wenigen Auswechselmöglichkeiten an ihre Grenzen.

Die Visperinnen erkämpften sich einen sicheren Vorsprung, an dem die Oberaargauerinnen nicht mehr rütteln konnten. Mit der ersten guten Halbzeit im Kopf aber leider ohne Punkte, machte sich die Spielgemeinschaft wieder auf nach Hause.

 

Telegramm:

SG Visp/Visperterminen – SG Langenthal/Huttwil 25:12 (9:8)

Strafen:

SG Langenthal/Huttwil: 1x 2 Minuten-Strafe

SG Visp/Visperterminen: 3x Verwarnung, 1x 2 Minuten Strafe

SG Langenthal/Huttwil: Alexandra Brendel, Ischi Marlène (2/1), Müller Barbara, , Reist Claudia (1), Rothenbühler Miriam (1), Schmid Susanne (3/1), Schreier Nicola (2), Sommer Patricia (2), Schmitz Sandra (1)

Abwesend: Stauffer Christine (verletzt), Minder Isabel (verletzt), Eiholzer Jasmin Müller Caroline, Gaensslen Vera, Nyffeler Stefanie

Verfasserin: Claudia Reist

HBC Rotweiss Belp – SG Langenthal/Huttwil 10:18 (5:10)

Am vergangenen Sonntag reiste die SG Langenthal/Huttwil nach Belp um das Rückspiel gegen die Belperinnen zu spielen. Das Vorrundenspiel konnte die SG für sich entscheiden, also galt es auch an diesem Sonntag zwei Punkte nach Hause mitzunehmen. Die Leistung vom ersten Spiel gegen die Belperinnen konnte auf jeden Fall noch verbessert werden. An dem und an den geprobten Gegenstössen wollte an diesem Spiel gearbeitet werden.

Der Einstieg verlief noch etwas zurückhaltend. Das Spiel war in den ersten Spielminuten recht ausgeglichen. Die Oberaargauerinnen tankten jedoch schon nach kurzer Zeit einiges an Selbstvertrauen, da ihnen Spielzüge und das Zusammenspiel gut gelangen. Nach zwanzig Minuten lagen die Gäste bereits mit drei Toren im Voraus. In der Verteidigung wurde gut miteinander kommuniziert und die 4:2 Umstellung machte den Belperinnen zu schaffen. Im Angriff funktionierte vieles so wie es sollte und die Abschlüsse scheiterten wenn dann meist an den guten Leistungen der gegnerischen Torhüterin.

Die erste Halbzeit konnte die SG mit einer soliden Leistung für sich entscheiden.  

In der Pause wurde klar abgemacht, dass weiterhin gekämpft wird und die Leistung nicht nachlassen darf.

Nach dem Startpfiff in die zweite Hälfte, mussten sich die Gäste erst aber wieder finden. Doch auch dies gelang nach einem kleinen Zwischentief. Der Vorsprung konnte verteidigt und noch vergrössert werden. Ein schnelles Spiel und zielsichere Abschlüsse führten zu erfolgreichen Angriffen. Auch in der Verteidigung wurde weiterhin gekämpft, so konnte die SG ihre ersten zwei Punkte im neuen Jahr für sich gewinnen. Mit der geleisteten Arbeit durchaus zufrieden beendete das Damen 2 das Meisterschaftspiel mit zwei Punkten.

 

Telegramm:

HBC Rotweiss Belp – SG Langenthal/Huttwil 10:18 (5:10)

Strafen:

SG Langenthal/Huttwil: 3x Verwarnung, 2x 2 Minuten-Strafe

HBC Rotweiss Belp: 2x Verwarnung, 1x 2 Minuten Strafe

 

SG Langenthal/Huttwil: Alexandra Brendel, Gaensslen Vera, Müller Barbara, Müller Caroline (6/3), Nyffeler Stefanie, Reist Claudia (4/2), Schmid Susanne (2), Schreier Nicola (3), Sommer Patricia (3), Rothenbühler Miriam

Abwesend: Stauffer Christine (verletzt), Ischi Marléne, Minder Isabel (verletzt), Eiholzer Jasmin

Verfasserin: Claudia Reist

Handball Zofingen – SG Langenthal/Huttwil 20:13 (12:5)

 Das Rückspiel gegen Zofingen fand ausnahmsweise unter der Woche, letzten Donnerstag statt, da das Spiel aufgrund der Langenthaler Fasnacht verschoben wurde.

Die erste Begegnung mit Zofingen verlief für die SG überhaupt nicht erfreulich mit 14 Toren im Rückstand. Also galt an diesem Donnerstagabend das Spiel zu zeigen, welches sich die Mannschaft in den letzten Spielen erarbeitet hat.

Das Damen 2 hatte Abwesenheiten von eigenen Spielerinnen zu verbuchen, deshalb wurden sie von Sandra Schmitz und Melanie Egger unterstützt. Danke den beiden an dieser Stelle für den tollen Einsatz.

Der Einstieg ins Spiel gelang der SG Langenthal/Huttwil nicht. Die Gäste blieben sehr zurückhaltend, sowohl in der Verteidigung wie auch im Angriff. Der Respekt vor der zweitplatzierten Mannschaft schien zu überwiegen. Zofingen nutzte diese Chance selbstverständlich und verschaffte sich einen sicheren Vorsprung von sieben Toren bereits nach den ersten zwanzig Minuten. Darauf erwachten die Gäste dann doch langsam und packten vor allem in der Verteidigung mehr an. Schnell wurde erkannt, dass so auch diese Gegnerinnen im Zaun gehalten werden können. Jedoch musste sich die SG in der ersten Halbzeit klar geschlagen geben, mit fünf erfolgreichen Torabschlüssen ist leider auch nichts anderes zu erwarten.

Nach der Pause konnte eine klare Steigerung festgestellt werden. Die Motivation, sich nicht wie im ersten Spiel gegen Zofingen geschlagen zu geben überwiegte. Die Freude am Spiel kehrte zurück, nicht zuletzt weil auch das Zusammenspiel besser funktionierte als noch in der ersten Halbzeit.

Das Endresultat reichte zum Schluss leider nicht für zwei Punkte, jedoch mit einer unentschiedenen zweiten Halbzeit (8:8) konnten die Damen der Spielgemeinschaft trotzdem zeigen, was in ihnen steckt.

Am kommenden Samstag findet bereits das nächste Meisterschaftsspiel gegen Interlaken Bödeli in der heimischen Hardturnhalle statt.

 

Telegramm:

Handball Zofingen – SG Langenthal/Huttwil 20:13 (12:5)

Strafen:

SG Langenthal/Huttwil: 3x Verwarnung, 1x 2 Minuten-Strafe

Handball Zofingen: 3x Verwarnung, 1x 2 Minuten Strafe

SG Langenthal/Huttwil: Alexandra Brendel, Gaensslen Vera, Ischi Marlène (3/2), Müller Barbara (1), Nyffeler Stefanie, Reist Claudia, Schreier Nicola (2), Sommer Patricia (1), Egger Melanie (4), Schmitz Sandra (2)

Abwesend: Stauffer Christine (verletzt), Minder Isabel (verletzt), Eiholzer Jasmin Müller Caroline, Schmid Susanne, Rothenbühler Miriam

Verfasserin: Claudia Reist